Klatsche
EIntracht Frankfurt - Hoffenheim 0:4

Vor dem Spiel gab es heute überall nur gut gelaungte Gesichter zu sehen, egal ob in der Bahn, am Wasserhäuschen, der Bratwurstbude oder im Stadion. So schnell gewöhnt man sich an die Höhenluft in der Tabelle, wir sind wieder wer, die Mannschaft der Stunde sozusagern.
Selbst in den überregionalen Medien wird unsre Eintracht mittlerweile nicht mehr ignoriert. Ja, und als mir dann selbst Herr Bruchhagen mit strahelndem Lächeln vor die Linse geriet, meldete sich bei mir dann doch mal wieder der tiefsitzende Pessimismus: Wenn alle so gut drauf sind, das kann ja nicht gut gehen. Und als Gekas dann nach ein paar Minuten schon zwei Chanchen vergeben hatte, die er in der letzten Wochen sicher reingemacht hätte, war ich mir sicher: Nee, heut wird das nix.
Und leider hab ich dann auch noch Recht behalten.

Ok, der Schiedsrichter war uns auch nicht gerade gewogen, was natürlich nichts damit zu tun hat, dass er aus dem gleichen Verein kommt wie Herr Zwanziger, dessen Sohn ja wiederum bei Hernn Hopp, achwas, Verschwörungstheorien sind ja sowas von out, der hatte halt nicht seinen besten Tag, pfeift der beim Stand von 0:1 Elfmeter für uns, verlieren wir das vielleicht nicht (fuballerischer Konjunktiv!), aber das soll mal nicht davon ablenken, dass die Mnnschaft meines Herzens vor allem in der zweiten Halbzeit ein grottiges Spiel abgeliefert hat.

So finden wir uns also an diesem grauen Novembertag im grauen Tabellenniemandsland wieder, wo wir ja auch hingehören. Oder nur hingehörten in den vergangenen Jahren. Denn wenn wir die Bayern nächsten Samstag schlügen (ist ja auch nur ne Mannschaft auf Augenhöhe zur Zeit), und dann vielleicht auch noch Mainz, was ich persönlich ja echt wichtig fände, wär doch wieder alles Gut.

Also Mund abputzen, weitermachen und noch mindestens 7 Punkte aus den nächsten Spielen holen.

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