Rutschpartie im Georg-Melches-Stadion

Die Winterpause ist vorbei, der Winter leider noch nicht.
Überall werden wetterbedingt Spiele abgesagt, aber Rot-Weiss Essen gegen die Düsseldorfer Fortuna findet statt. Also machten wir uns am Freitagabend auf den Weg in die Essener Hafenstrasse.
Zum Glück hatte ich eine komfortable Mitfahrgelegenheit im warmen Auto und musste nicht den Fansonderzug nehmen, in dem die Stimmung sicher recht aufgeheizt war, ist doch die gegenseitige Abneigung von Fortuna und Rot-Weiss Essen legendär.

Erstaunlicherweise wurde das Spiel im mit 18150 Zuschauern ausverkauften Georg-Melches-Stadion tatsächlich angepfiffen, obwohl der Platz komplett vereist war. Die Spieler rutschten also über den gefrorenen Boden, normale Spielzüge waren kaum möglich, und natürlich erzielte mit Younga-Mouhani ein ehemaliger Fortuna-Spieler das 1:0 für die Gastgeber. Das ist ja schon beinahe so etwas wie ein Naturgesetz.
Nur acht Minuten später erhöhte Serkan Calik auf den 2:0 Endstand, und das posivtste an diesem kalten Abend war wohl, dass sich bei den Platzverhältnissen kein Spieler ernsthaft verletzte.

Die Essener Fans zeigten jede Menge Spruchbänder, die mich an einen Fortsetzungsroman erinnerten, deren Sinn sich mir aber nicht direkt erschloss. Aber sollte wahrscheinlich auch nur die herzliche Abneigung gegen Düsseldorf ausdrücken, was von der Düsseldorfer Fankurve mit eifrigem abbrennen von Bengalos beantwortet wurde.
Bis auf das Wetter wars also ein ganz normales "Rhein-Ruhr-Derby".

Und durch den (doch, ja, verdienten) Sieg der RWE hat sich das Thema "Aufstieg" der Fortuna für diese Sasion wohl auch endgültig erledigt.

 

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